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Wenn es in der Mongolei fränkelt

Anno 2001 reisten Gesine Schiele und Annelie Petry in die Mongolei. Bei ihren vielen Ausflügen entdeckten sie Bärlauch – und die Idee ein Fränkisches Gasthaus in der Mongolei zu gründen war geboren.

Tungaa, die heutige Wirtin vom "Goldenen Hirschen" war als Köchin der Reisegruppe sofort begeistert und Bataa, ihr Mann, der als Reiter die Gruppe begleitete, war ebenfalls interessiert.

Auf Einladung von Gesine und Annelie kam Tungaa 2002 nach Franken. Im Schloss Eysölden hat sie Vorträge über ihre Heimat gehalten und dazu mongolisch gekocht. Gleichzeitig erlernte sie die fränkische Küche. "Kniedla und Schäuferla", Reiberdatschi, Griesnockerln und andere leckere Gerichte sind für sie kein Problem. Darüber hinaus hat sie die deutsche Sprache erlernt und viele Kontakte geknüpft.

Zurück in der Mongolei wurde 2003 ein Grundstück am Stadtrand von Ulan Bator, im Ortsteil Tschingeltei, gekauft. Tungaa und Bataa haben 2004 in Eigenregie den "Goldenen Hirsch" gebaut. Anschließend wurden auf dem Anwesen 8 Jurten aufgestellt – und das Jurtenhotel war fertig!

Artikel über den "Goldenen Hirschen"